KURIOSES AUS UNSERER BRANCHE (II)
BLOG OKTOBER 2020

KURIOSES AUS UNSERER BRANCHE (II)

Sie dachten, Sanitärtechnik ist langweilig? Weit gefehlt, denn in unserem Alltag erleben wir tagein tagaus überaus kuriose, amüsante und außergewöhnliche Fälle. Freuen Sie sich auf einen Ausflug in das Kuriositätenkabinett und erfahren Sie heute, warum ein Gymnasium aus Schwaben unseren Kollegen Hofverbot erteilt hat.

Gute Werbung soll Aufmerksamkeit erzeugen und auf ein Produkt oder eine Branche hinweisen. Mit einer einfachen, aber originellen Idee wollten unsere Kollegen eines Sanitärbetriebs aus Friedberg in Schwaben auf sich aufmerksam machen. Sie bedruckten die Fahrerseite des firmeneigenen Lieferwagens hierzu mit dem Bild eines Mannes, der mit heruntergelassener Hose auf einer Toilette sitzt. In Kombination mit dem Fahrer des Fahrzeugs ergab sich so ein durchaus amüsantes Gesamtbild, was zweifelsohne die Blicke auf sich gezogen hat. Gute Werbung also, die funktioniert.

„Zu anstößig für unsere Lehranstalt“

In einem Gebäudeteil eines Gymnasiums aus dem Ort musste ein Defekt an einer Wasserleitung behoben werden – und unsere Kollegen aus Friedberg wurden mit dem Job beauftragt. Womit reist ein Sanitärunternehmen zu seinem Arbeitsort? Richtig – mit dem firmeneigenen Lieferwagen. Doch genau hier fingen die Probleme dann an. Die Schulleitung des besagten Gymnasiums fühlte sich durch den Werbeaufdruck in ihrer ästhetischen Empfindsamkeit beeinträchtigt – und untersagte unseren Kollegen, den Schulhof mit dem Lieferwagen zu befahren. In einem Brief machte die Schulleitung darauf aufmerksam, dass die ästhetische Gestaltung des Firmenfahrzeuges „dem Bildungs- und Erziehungsauftrag eines Gymnasiums recht eindeutig widerspricht“, so dass das Firmenfahrzeug unmöglich „an Schultagen während der allgemeinen Pausen- und Unterrichtszeiten[…]nicht auf dem Schulhof abgestellt werden kann“.

Hohn und Spott – und erhöhte Aufmerksamkeit

Unsere bayerischen Kollegen fanden das Schreiben des Gymnasiums durchaus amüsant. Und veröffentlichten es postwendend auf der firmeneigenen Facebook-Seite. Es kam, wie es kommen musste: Es hagelte spöttische Kommentare und völliges Unverständnis in Richtung der Schulleitung. Gut für unsere Kollegen, denn die Reichweite des Facebook-Eintrages war immens. Besser kann eine Werbekampagne doch gar nicht laufen ,oder?